Ricciolo
Ricciolo
Eine Blüte am Ende einer geschwungenen Linie
Bei Ricciolo gehört das Ornament zum Verlauf des Arms. Das schmale Messing steigt auf, rollt sich ein und trägt anschließend die breitere Glasblüte. Der Blick folgt zwei unterschiedlichen Größen: erst der feinen Metallbewegung, dann den geöffneten Blütenblättern mit ihrem gewellten Rand. Das Glas schließt den Zweig ab, statt ihn unter einem großen Schirm zu verbergen.
Die Wandleuchten geben dieser Zeichnung zwei Ausprägungen. Beim Modell mit ausgeprägten Windungen ist die eingerollte Linie besonders gut erkennbar; bei der floralen Ausführung tritt das Pflanzenmotiv durch Messingzweig und satiniertes Glas deutlicher hervor. Kompakte Befestigungen lassen den Zweig seinen eigenen Umriss an der Wand zeichnen. Er kann einen Spiegel begleiten oder einen ruhigeren Raumbereich betonen, ohne eine große zentrale Leuchte zu benötigen.
Der Ricciolo Kronleuchter entfaltet das Blütenmotiv um eine abgehängte Mitte. Einzelne weiße Glasblüten sitzen an den Enden niedriger, gebogener Zweige; die Windungen sammeln sich näher am Körper. So erhält ein Tisch einen reicheren ornamentalen Rahmen, während zwischen den Armen Durchblicke bleiben. Die Wandleuchten zeigen das Motiv aus der Nähe an einer architektonischen Fläche. Innerhalb unserer Innenbeleuchtung eignet sich Ricciolo für Räume, in denen Blumen auch zum Entwurf der Einrichtungsgegenstände gehören dürfen.
Über einem Tisch bringt die Anordnung ein Blumenthema ein, ohne den Raum darüber mit einem geschlossenen Körper zu füllen. Zwischen den Zweigen bleibt der Durchblick offen, die Blüten sind einzeln erkennbar. Eine schlichte Wand oder ein einfarbiger Stoff lässt den Kurven ihre Feinheit; Holz und Stein ergänzen Struktur, ohne das Blütenmotiv zu wiederholen.